Philosophie

Einen Hund zu besitzen, heißt nicht zwingend sich auszukennen. Ein Hundetrainer zu sein, bedeutet nicht jedem helfen zu können. Ich bin Ilona und in meinem Haushalt leben meine beiden Hunde Balou, ein Corso-Mix und Djego, ein Dogo-Mix. In meinem Zusammenleben mit diesen beiden Hunden bin ich immer wieder an meine Grenzen gestoßen – und dann auch an die Grenzen vieler Hundetrainer. Kein Hundetrainer den ich aufgesucht habe konnte mir wirklich helfen – mit jedem habe ich ein paar Schritte nach vorne gemacht – aber auch wieder zurück. Es kam also der Tag, an dem ich mich gefragt habe, woran das liegt.

Wenn man mich fragt, liegt der Misserfolg trotz Trainer darin, dass es nicht diese eine Lösung für jeden Hund gibt. Gerade bei den „Problemhunden“, wie sie oft genannt werden, stoßen viele an ihre Grenzen.

Jede Rasse hat ihre Eigenarten und jeder Hund hat als Individuum einen eigenen Charakter, eigene Bedürfnisse. Hinzu kommen die Erlebnisse des Hundes und das Umfeld, in dem er lebt. All dies beeinflusst die Art und Weise wie wir Menschen mit ihnen kommunizieren müssen, damit wir im Einklang unsere Energien, Gedanken und Emotionen austauschen können. Wie auch in zwischenmenschlichen Beziehungen geht es für mich in Beziehungen zwischen Mensch und Hund um eine geistige Verbundenheit – denn nur dann können wir
uns aufeinander verlassen und Vertrauen schaffen.

Was also erwartet dich und deinen Hund, wenn du zu mir ins Training kommst?

Ihr werdet in erster Linie keine Kunststückchen lernen – Unterordnung ist zwar ein schönes Hilfsmittel um Zeit mit dem Hund zu verbringen, positive Emotionen aufzubauen, Grundgehorsam aufzubauen und sich sportlich zu betätigen. Futter ist zwar ein schönes Hilfsmittel, um den Hund zu motivieren und zu loben. Ich möchte euch aber lehren den, wie ich es nenne, Tanz mit eurem Hund zu lernen:

Wie kommuniziere ich mit meinem Hund? Welche Sprache muss ich mit ihm sprechen? Wie setzte ich fair und klar Grenzen? Wir korrigiere ich richtig? Wie lobe ich richtig?
Welche Bedürfnisse hat mein Hund? Wie mache ich meinen Hund zu meinem idealen Begleiter?

In meinem Training mische und nutze ich, die zur Verfügung stehenden Methoden effektiv und nachhaltig um zum Ziel zu gelangen. Ich verwende Formalismus sobald es Mensch und Hund hilft sich aufeinander einzulassen. Ich lehre den Menschen adäquates Verhalten des Hundes zu Bestätigen, denn nicht nur richtige Korrektur ist wichtig, sondern eben auch ehrlich gemeintes und gut verständliches Lob.

Gemeinsam arbeiten wir auch an dem Jagdverhalten Ihres Hundes, erarbeiten Ersatzhandlungen für unangemessenes Verhalten wie zum Beispiel Jagdverhalten. Dies ist besonders wichtig, damit das Potential des Hundes sinnvoll genutzt wird.

Beim Training versuche ich auch herauszufinden, ob der Hund problematisches Verhalten zeigt, oder gar schon Probleme hat weshalb er ein bestimmtest verhalten zeigt.

Ich versuche den Halter und seinen Hund, von dort wo die sich gerade befinden, abzuholen, damit sie als Team zusammenwachsen können. Wichtig ist die Vermittlung von Verständnis für Probleme oder unangenehme Situationen. Klarheit der Situation schaffen um Probleme gemeinsam zu lösen.

Was ich schätze und was für mich wichtig ist
Wertschätzung, Verständnis, Struktur.